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Ursula Baltzer - I445 - Persönliche Informationen - PhpGedView
Ursula Baltzer Ursula Baltzer  ‎(I445)‎
Vornamen: Ursula
Nachname: Baltzer
Ehename: Ursula Hartmann

Geschlecht: weiblichweiblich
      

Geburt: 15. Dezember 1914 28 24 Berlin-Schöneberg
Tod: 4. November 1988 ‎(Alter 73)‎ Bückeburg
Persönliche Fakten und Details
Geburt 15. Dezember 1914 28 24 Berlin-Schöneberg

Heirat Erhard Egge Heeren - 26. März 1937 ‎(Alter 22)‎ Potsdam

Heirat Vertraulich - 13. März 1957 ‎(Alter 42)‎ Bamberg

Tod 4. November 1988 ‎(Alter 73)‎ Bückeburg

Universelle ID-Nummer 880B5FE58CF75EE47173887A2C30BCAA5E6F
Letzte Änderung 6. April 2008 - 16:32:35 - von: robert
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Familie der Eltern  (F221)
Carl Robert R i c h a r d Baltzer
1886 - 1945
Magdalena Sack
1890 - 1985
Hans-Martin Baltzer
1913 - 1943
Ursula Baltzer
1914 - 1988

Eigene Familie  (F155)
Erhard Egge Heeren
1911 - 1944
Vertraulich
-
Vertraulich
-
Wolf Heeren
1943 - 2001

Eigene Familie  (F222)
Vertraulich
-


Bemerkungen

Bemerkung
Vita übermittelt von Herrn Georg Heeren am 26.2.2008:

Ursula Hartmann
verw. Heeren, geb. Baltzer

* 15.12.1914 + 4.11.1988

Als Ursula Baltzer am 15.12.1914 in Berlin geboren wurde, war ihr Vater als Soldat während des I. Weltkrieges. Die familiären Bedingungen nach dem verlorenen Krieg waren angespannt. Ihr Vater musste den Beruf wechseln und ging als junger Polizeioffizier zur Landespolizei in Berlin. Die Inflation und Weltwirtschaftskrise führten dazu, dass die Lebensbedingungen schwierig waren.

Ihre Mutter Magdalena war dezidiert und korrekt, Mutter und Tochter haben es sich gegenseitig nicht immer leicht gemacht. Ihr Vater war streng und konservativ und in ihrer sowie ihres Bruders Martin Erziehung dominierend.

So wurde sie den Umständen entsprechend in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen streng erzogen und fühlte sich zeitlebens als Berlinerin.

Sie ging in Berlin zur Schule, erreichte den Abschluss auf dem Liceum und durchlief später eine Ausbildung als Kindergärtnerin in Düsseldorf.

Ihr wurden kurze Jahre des Glücks geschenkt, als sie 1937 den Berufsoffizier Erhard Heeren, genannt Egge, heiratete. Die kirchliche Trauung fand am 26. März 1938 in der Garnisonskirche zu Potsdam statt. Sie fühlte sich als Soldatenfrau, war in ihren Handlungen immer sehr entschieden und korrekt. Anderen Menschen gegenüber war sie eher verschlossen.

Kurz vor Beginn des II. Weltkriegs wurde der erste Sohn Dirk in Münster geboren. Dann zog ihr Mann in den Krieg. 1941 und 1943 wurden die Söhne Egge und Wolf ebenfalls in Münster geboren, bevor die Familie nach Bückeburg in eine Wohnung des Hauses ihres Schwiegervaters , Dr. Arnold Heeren, zog.

Ihr geliebter Mann fiel 1944 als Oberstleutnant und Kommandeur eines Panzer-Grenadier-Bataillions in der Normandie, wie auch ihr Vater und ihr Bruder Martin gefallen waren. Der Tod ihres Mannes überschattete ihr gesamtes weiteres Leben. Sie hat diesen Tod zu keinem Zeitpunkt verwinden können.

Ihre wesentliche Lebensleistung hat darin bestanden, dass sie während der schweren Nachkriegsjahre ab 1945 ihre drei Jungen in Bückeburg unter völliger Hintanstellung ihrer eigenen Person groß zog. Ihr wesentliches Anliegen war es, ihren drei Kindern schulisch und beruflich eine gute Ausbildung und damit Zukunft zuteil werden zu lassen. Dieses Lebensziel zu erreichen, hat sie viel Kraft gekostet, aber sie hat es mit ihrer außergewöhnlichen Energie erreicht. Einen großen Teil ihrer Energie hat sie offensichtlich auch auf ihre drei Söhne übertragen können.

Ihre persönlichen Interessen hat sie in diesen Jahren und auch später völlig zurückgestellt. In Bückeburg war sie ein langjähriges Mitglied des Turnvereins VTB und unterstützte aktiv das Deutsche Rote Kreuz z.B. bei zahlreichen Blutspendeaktionen in Bückeburg.

In zweiter Ehe heiratete Ursula Heeren 1956 den besten Freund ihres verstorbenen Mannes, Oberstleutnant Hans Hartmann, und verlor auch diesen lieben Menschen bereits 1970 durch dessen Tod in Bückeburg. Mit ihm zusammen hatte sie in Bückeburg im Weidenkamp ein kleines Einfamilienhaus gebaut.

1976 wurde sie von einer lebensbedrohlichen Krankheit niedergeworfen und lag wochenlang im Krankenhaus in Hannover. Nach der Auskunft der Ärzte blieb ihr nur noch eine sehr begrenzte Lebenszeit. Mit einem außerordentlichen Lebenswillen gelang es ihr, diese Krankheit doch zu überwinden. Sie kehrte nach Bückeburg zurück, wo sie sich dank der liebevollen Hilfe ihrer Freunde nach und nach wieder erholte. Gleichwohl blieb sie durch diese Krankheit über ihr weiteres Leben gezeichnet. Es wurden ihr aber noch zwölf Jahre bewusster und großer Aktivität geschenkt, während der sie aber immer wusste, wie es gesundheitlich letztlich um sie stand.

Obwohl sie eigentlich alle Kräfte für ihr eigenes Überleben aufbringen musste, fand sie dennoch die Energie, vielen Menschen zu helfen, besonders wenn diese in Not waren. Sorgen, die eigentlich von anderen Menschen zu tragen gewesen wären, hat sie auf sich genommen.

In ihrem Verhältnis zu ihrer Evangelischen Kirche hat sie es sich und anderen nie leicht gemacht. Die schweren Schicksalsschläge und die äußerst schweren Zeiten nach dem
II. Weltkrieg haben ihren Glauben ernsthaft erschüttert.

Ein Wort aus dem Buch von Annemarie Schmitt „Für dich, wenn dir das Lachen vergeht“
hat sie besonders berührt:

Zu leben kostet
übermenschliche Kraft.
Anders lässt sich
nicht tragen
was Leben
zu tragen gibt.
Zu leben kostet
einen Glauben.
Anders könnte nie
Licht überleben
das Dunkel.


Während der letzten Phase ihres Lebens stellten ihre vier Enkelkinder Christiane, Gerlinde , Georg und Luise ihre besondere Freude dar. Sie kamen bei jeder Gelegenheit auch aus der Ferne in das Haus der Großmutter in den Weidenkamp nach Bückeburg, wo sie wegen der zahlreichen eigenen Wohnungswechsel ihr eigentliches Zuhause fühlten. Ursula Hartmann besuchte die Familie ihres Sohnes Dirk mit ihrem VW – Golf immer wieder in vielen Standorten und unterstützte vor allem ihre Enkelkinder, wo und wie sie nur konnte.

Als die heimtückische Krankheit seit 1987 wieder aufgebrochen war, begannen ihre Kräfte schwächer zu werden und zu erlöschen.

Sie fuhr noch ein letztes Mal an das Grab ihres im Krieg gefallenen ersten Mannes, Egge Heeren, nach La Cambe in die Normandie nach Frankreich.

Am 4. November 1988 starb Ursula Hartmann in Bückeburg.

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Ursula Hartmann, geb. Baltzer, verw. HeerenUrsula Hartmann, geb. Baltzer, verw. Heeren  ‎(M385)‎
Typ: Foto


Bemerkung: Aufnahme 1987 in Bückeburg

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Aufnahme Dezember 1958 in BückeburgAufnahme Dezember 1958 in Bückeburg  ‎(M386)‎
Typ: Foto


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Aufnahme März 1932Aufnahme März 1932  ‎(M387)‎
Typ: Foto


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Aufnahme 1940 mit Sohn Dirk in BückeburgAufnahme 1940 mit Sohn Dirk in Bückeburg  ‎(M388)‎
Typ: Foto


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Egge, Dirk und Wolf; März 1962 in BückeburgEgge, Dirk und Wolf; März 1962 in Bückeburg  ‎(M389)‎
Typ: Foto

Erhard Egge Heeren
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Familiendaten als Kind
Vater
Carl Robert R i c h a r d Baltzer ‎(I628)‎
Geburt 1. Juni 1886 Danzig
Tod 10. Mai 1945 ‎(Alter 58)‎ Prag
4 Jahre
Mutter
 
Magdalena Sack ‎(I601)‎
Geburt 15. Januar 1890 35 Posen
Tod 14. Oktober 1985 ‎(Alter 95)‎ Bückeburg

Heirat: 5. Oktober 1909 -- Brandenburg
4 Jahre
#1
Bruder (Geburt)
Hans-Martin Baltzer ‎(I629)‎
Geburt 20. Juni 1913 27 23 Gumbinnen
Tod 29. März 1943 ‎(Alter 29)‎ Karbussel, Russland
18 Monate
#2
Ursula Baltzer ‎(I445)‎
Geburt 15. Dezember 1914 28 24 Berlin-Schöneberg
Tod 4. November 1988 ‎(Alter 73)‎ Bückeburg
Familie mit Erhard Egge Heeren
Ehemann
Erhard Egge Heeren ‎(I442)‎
Geburt 17. September 1911 35 28 Northeim
Tod 31. Juli 1944 ‎(Alter 32)‎ in der Normandie
3 Jahre

 
Ursula Baltzer ‎(I445)‎
Geburt 15. Dezember 1914 28 24 Berlin-Schöneberg
Tod 4. November 1988 ‎(Alter 73)‎ Bückeburg

Heirat: 26. März 1937 -- Potsdam
#1
Sohn
#2
Sohn
#3
Sohn
Wolf Heeren ‎(I448)‎
Geburt 1. April 1943 31 28 Münster
Tod 19. März 2001 ‎(Alter 57)‎ Bühl ‎(Baden)‎
Familie mit Vertraulich
Ehemann
Ursula Baltzer ‎(I445)‎
Geburt 15. Dezember 1914 28 24 Berlin-Schöneberg
Tod 4. November 1988 ‎(Alter 73)‎ Bückeburg

Heirat: 13. März 1957 -- Bamberg